Uebe, Ingrid : Jakob und die Wassernixe

Wassernixe

Bild: pixabay.com/Hans Braxmeier

Wie gefährlich Wassernixen sind, das erfahren Kinder im Buch Jakob und die Wassernixe. Oder ist das doch nur wieder ein Märchen ?

Nixen sind hinterlistig

Mit Nixen ist nicht zu spaßen. Das weiß auch Jakob. Aber der Junge, der Ferien auf einer Insel macht, braucht erst eine ganze Zeit, ehe er merkt, dass Almeja überhaupt eine Wassernixe ist. Jakob verbringt seinen Urlaub mit seinen Eltern und seinen Schwestern Nina und Lu auf einer Insel mitten im Meer. Dort entdecken sie ein geheimnisvolles Mädchen mit einem grünen und einem blauen Auge. Seltsam ist auch, dass sie einen Rock trägt, als hätte sie einen Fischleib.
Das Mädchen taucht plötzlich wieder auf, als Jakob dabei ist, in einem Souvenierladen eine große Muschel zu kaufen. Sie könne ihm viel größere besorgen. Wenn er mit ihrr taucht. Nachts.

Das erste Mal klappt

Beim ersten Mal geht es noch gut. Aber dann wird klar: Almeja ist wirklich nur eine Nixe, die einen Menschenjungen zum Wassermann, ihrem Vater, bringen will. Denn dafür bekommt sie eine Belohnung.
Zum Glück tauchen Jakobs Schwestern gerade noch rechtzeitig auf. Am Ende zeigt die Nixe doch noch Herz. Ingrid Uebe hat ein anrührendes Buch geschrieben über die Geheimnisse der Sagenwelt und diese neu übersetzt. Die schönen Zeichnungen von Anke Kuhl machen daraus ein nettes Büchlein zum Lesen und Vorlesen.

Ingrid Uebe, Anke Kuhl, Jakob und die Wassernixe, 978-3794161270, 3,47 Euro.

Bruder Lustig

Bruder Lustig ist Journalist und Autor. Am liebsten schreibt er spinnerte Geschichten für kleine und große Kindsköpfe – früher Kinderbücher und Märchen, heute Schnurren und Satiren ....

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