Arminius1 KopieDie List des Arminius Band 1 (512 Seiten – 29,80 €)

Historischer Roman über die Varusschlacht im Teutoburger Wald 9 nach Christus und die daraus resultierenden Germanenkriege 14 – 16 nach Christus

Drei der besten Legionen Roms lockt der Cheruskerfürst Arminius in die Wälder Germaniens fügt den sieggewohnten Eroberern eine vernichtende Niederlage zu. Die Katastrophe leitete das Ende des römischen Feldzuges gegen die rechtsrheinischen Germanen ein. Nur wenige Römer entkommen dem Desaster. Einer der Überlebenden, Gaius Flaminius, kehrt nach Rom zurück und wird verstrickt in ein Netz aus Gewalt und Verrat, Mord und Lügen, Liebe und Leidenschaft.

Vorwort

Im Jahre 9 nach Christus erlebt das römische Imperium eine Katastrophe ungeahnten Ausmaßes. Die als unbesiegbar geltenden Römer werden von Arminius, dem Cheruskerfürsten, und seinen Truppen im Teutoburger Wald vernichtend geschlagen. Arminius lebte als Geisel lange Jahre in Rom, erlernte dort das Kriegshandwerk, ging als römischer Bürger und im Offiziersrang nach Hause zurück und meldete selbst den Römern den drohenden Aufstand wegen angeblicher Steuererhöhungen. Augustus reagiert ganz im Sinne des Cheruskers, zudem will Augustus schon seit Jahren die Reichsgrenze vom Rhein bis an die Elbe ausdehnen, also die Eroberung ganz Nordgermaniens; nur einzelne, nicht zusammenhängende Gebiete stehen unter römischer Herrschaft.

Germanen zur Räson bringen

Gaius Flaminius wird beauftragt, 7 nach Christus Varus aus Syrien/Palästina zu holen, um die Germanen zur Räson zu bringen. Zwei Jahre sind die Römer an der Weser stationiert, bis Arminius selbst sie in den Teutoburger Wald führt. Die Schlacht dauert drei Tage. Nach der verheerenden Niederlage begeht Varus Selbstmord, daraufhin schlägt Arminius selbst ihm das Haupt ab. Angeblich soll Arminius fünf überlebende Legionäre mit dem abgeschlagenen Haupt des Varus nach Rom geschickt haben, um es Augustus zu zeigen und die Nachricht der vernichtenden Niederlage zu überbringen. Fünf Jahre nach der Schlacht und noch vor dem Tod des Augustus beauftragt sein Nachfolger auf dem Kaiserthron Tiberius seinen Neffen und Adoptivsohn Tiberius Claudius, der dadurch den Beinamen Germanicus erhält, die Hintergründe der Niederlage zu ergründen und diese Schmach zu rächen.

Ständig Unruhen

Germanicus gelingt es unter großen Verlusten, die Germanen zu besiegen, aber die gewünschte Eroberung, und um die geht es ja beiden Kaisern Augustus und Tiberius, gelingt ihm nicht. Nach über zwei Jahren ist Tiberius des Nordens Germaniens überdrüssig und beordert Germanicus zurück nach Rom und dann nach Syrien; auch hier sind ständig Unruhen, er soll hier für Ordnung sorgen.

Der jüdische Geschichtsschreiber Josefus Flavius weist in seinem Buch „Die Geschichte des jüdischen Krieges“ auf die Statthalterschaft des Varus in Syrien/Palästina hin.

Über die Marschroute des Varus in den Norden ist mir – trotz intensiver Recherchen – nichts bekannt, wobei bei seinem Eintreffen bereits sechs Legionen, darunter die XVII., XVIII. und XIX., im Norden Germaniens stationiert waren. Fünf Legionen standen am Rhein, während eine an der Lippe in der Nähe von Haltern stationiert war.

Die List des Arminius

Leseprobe – Ausschnitt aus dem 30. Kapitel

Gaius und den anderen Soldaten war schon bei Beginn ihrer militärischen Ausbildung klar, dass sie einmal auf dem Schlachtfeld fallen könnten, und nur Gaius sah, dass dieser Fall hier eintreffen konnte. Am Abend vor der Schlacht erschien Arminius im Prätorium und Varus ließ seinen Stab zusammentrommeln.

„Morgen ist es so weit“, begann Arminius, dessen Vorbereitungen zu den Aufständen jetzt abgeschlossen waren. „Ich weiß aus sicherer Quelle, dass sich die Aufständischen im Teutoburger Wald zusammenrotten wollen. Ich werde euch an diese Stelle führen.“

„Jetzt ist es tatsächlich so weit“, dachte Gaius. „Diese Worte des Cheruskers sind sehr doppeldeutig.“

Schlecht geschlafen

Die Legionäre wurden von ihren Vorgesetzten unterrichtet. In dieser Nacht schlief er noch schlechter als in den beiden vorangegangenen und die Albträume trieben ihn schweißgebadet von seinem Lager. Seine Kameraden und Lucius schliefen gut, erwachten am nächsten Morgen frisch und ausgeruht. Noch nie waren römische Legionäre so sorglos in den Tod gezogen. Sie wussten nicht, dass Arminius noch einmal mit seinen Leuten Kriegsrat gehalten hatte und den morgigen Tag für den Beginn der Schlacht bestimmt hatte. Sein ausdrücklicher Befehl lautete, das Leben des Varus dabei zu schonen; er wollte ihn dem Gott Wotan opfern. Auch sonst sollte es keine Gefangenen geben, überlebende Feinde sollten in den Foltergruben der Germanen qualvoll zu Tode gebracht werden.

Geordnete Betriebsamkeit

Früh am Morgen, lange vor Sonnenaufgang, trieb der langgezogene Tuba-Ton zum Wecken die Soldaten von ihren Lagern. Hektische, aber geordnete Betriebsamkeit brach im Lager aus. Die Legionäre stürzten in ihre Uniformen und bewaffneten sich. Arminius und einige seiner Getreuen waren aufgekreuzt und hielten sich bei Varus in dessen Unterkunft auf. Die Offiziere und Generäle kamen zur letzten Lagebesprechung. Sie hatten über das Vorhaben des Cheruskers immer noch keine Ahnung. Gaius, der sicher wusste, dass Arminius an diesem Morgen zum Schlag gegen die Römer ausholte, blickte diesen lange an. Arminius hielt eiskalt seinem Blick stand, obwohl er gemischte Gefühle hegte. Mit den Römern, besonders mit Varus, hatte er kein Mitleid. Arminius musste immer noch damit rechnen, dass Varus und seine Leute darauf kommen würden, was er wirklich plante, dann würde er das Römerlager nicht lebend verlassen.

Nichts begriffen

Dieses aber war sehr unwahrscheinlich, sie hatten bisher nichts begriffen, so sollten sie auch an diesem Morgen nichts begreifen, nichts im Verhalten des Varus und seines gesamten Stabes deutete daraufhin. Aber es konnte so viel schiefgehen; ob er sich auf seine Männer und seine Verbündeten verlassen konnte, war ihm auch nicht klar. Er könnte unter einem Vorwand die ganze Geschichte abblasen, aber er hatte sich nun mal vorgenommen, die Römer zu besiegen. Gaius wurde auf einmal ganz ruhig. Seit seinem Hiersein wusste er, was der Cherusker plante, und jetzt war es so weit; er und Asprenas sowie einige nahe Verwandte des Cheruskers hatten genug gewarnt und Varus und seine Generäle hatten nicht reagiert. Es war alles gesagt, und selbst wenn Gaius noch ein letztes Mal warnen würde, es würde ihm niemand glauben.

„Vielleicht werden wir mit unserer guten Ausbildung, unserer militärischen Disziplin und unserer besseren Bewaffnung den Sieg davontragen“, machte sich Gaius Mut.

„Die List des Arminius Band 1“ gibt es über den R.G. Fischer Verlag, www.amazon.de sowie über diverse Internet- und sonstigen Buchhandlungen als Print-Version und auch als E-Book

 

Kurzvita – Ulla Schmid

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Ich wurde im Januar 1955 in Aalen geboren. Nach neunjähriger Grund- und Hauptschulzeit in Hofherrnweiler holte ich in der Wirtschaftsschule in Aalen den Realschulabschluss nach. In den letzten Jahren der Grund- und Hauptschule wurde mein Interesse an der Antike geweckt

Zum Schreiben kam ich erst im Jahr 2000, als ich bei einer Reha-Maßnahme eine „schreibende“ Musiklehrerin kennengelernt habe. Zunächst habe ich die Schreiberei nur als Hobby betrieben. Themen hatte ich schnell gefunden: Die Antike und Reiseberichte, da eines meiner Hobbys das Reisen ist. Im März 2004 habe ich dann mit meinem 1. historischen Roman „Die List des Arminius“ begonnen. Ein Fernstudium bei der Schule des Schreibens in Hamburg brachte mich mit meiner Schreiberei voran. Dabei handelt es sich um die Varusschlacht im Teutoburger Wald neun nach Christus und die daraus resultierenden Germanenkriege 14 – 16 nach Christus. Im September 2006 wurde der 1. Arminius-Band veröffentlicht. 2008 folgte der zweite Arminius-Band. Die meisten meiner Bücher haben die römische Antike zum Inhalt. Kurzgeschichten sowie Reiseanekdoten wurden von mir auch schon veröffentlich – fast alle gibt es sowohl in der Print- als auch in der E-Book-Version.

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Bild: pixabay.com/LoggaWiggler

Weine im Supermarkt zu kaufen, das mag manchem Gourmet absurd erscheinen. Aber für die Mehrheit ist das Realität. Und die Weine dort, bei Aldi, Edeka & Co, sind gar nicht so schlecht. Man muss sie nur finden. Dabei hilft Cordula Eichs Super Schoppen Shopper – amüsant, kenntnisreich und schon im sechsten Jahr. Schon deshalb weil Eich 1757 Weine in ihrem Buch auflistet und würdigt.

Für Weinliebhaber

Wer Wein mag, der braucht dieses Buch. Das hatte ich bei einer früheren Auflage geschrieben – und es gilt auch heute noch. Obwohl Cordula Eich im Vorwort der aktuellen Ausgabe des Super Schoppen Shoppers 2014 – 2015 schreibt, die Zahl der grob fehlerhaften Tropfen sei stark zurückgegangen. Was sie aber nicht davon abhält, wieder sehr amüsant die kleinen Schwächen der einzelnen Weine zu zelebrieren.

Aber es gibt auch ausgesprochene Perlen – man muss sie nur finden. Das ist jetzt, mit Eichs Buch, wirklich kein Problem mehr. Und wir brauchen dann, im Supermarkt, nicht mehr den Korkenzieher rauskramen und den Wein unserer Wahl verkosten – das haben Cordula Eich und ihr Team für uns gemacht; zu Hause natürlich … 😎
Vorne im Buch stehen ein paar spannende Informationen über die Geschmacksrichtungen von Wein. Für alle, die erst zum Weinkenner heranreifen wollen, ehe sie ihn kaufen.

Hopp, hopp durch die Supermärkte, hin zum Wein

Und dann geht s schon hopp hopp quer durch die Supermärkte. Von ALDI-Nord bis Rossmann. Vorneweg erfahren wir, wie viele Weine verkostet wurden, wie viele zum Speien, traumhaft oder eben nur Durchschnitt waren. Und dann, im Innenteil, welche Weine getestet wurde – Name, Preis, Herkunft und eine kurze Beschreibung.
Das Buch ist wirklich ein Leuchtturm im dichten Nebel. So schaffen wir es, uns den Wein aus dem unüberschaubaren Angebot der Supermärkte auszuwählen, den wir wollen. Und auch zum einfachen Schmökern lohnt sich das Buch allemal – es ist wunderbar locker und witzig geschrieben. Das ist sogar für einen Antialkoholiker wie ich einer bin ein Genuss.

Eich, Cordula: Super Schoppen Shopper 2014/2015, Genial für den Weinkauf beim Einkauf, ISBN: 978-9490538088, Preis: 8,70 EUR

Beiser, Rudi: Mein Heilpflanzengarten

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Bild: pixabay.com/Vikramjit Kakati

Rudi Beiser liebt Kräuter seit seiner Jugendzeit. In dem Buch Mein Heilpflanzengarten gibt er sein gesammeltes Kräuterwissen weiter.

Feuer und Flamme

Man muss sich nur einmal mit Rudi Beiser über Kräuter unterhalten – und man merkt sofort: Der Mann ist immer noch Feuer und Flamme für Tee und Heilkräuter aller Art. Auch nach weit über 30 Jahren haben sie für den Friesenheimer nichts von ihrer Faszination verloren. Aber das ist eigentlich auch kein Wunder, schließlich hat Rudi Beiser in einem Alter, in dem andere Jungs Mädchen, Mopeds und Stromgitarren als Lebensinhalt haben, die Heilwirkung von Kräuter studiert. Das kam weil er in seinen Teens auf den Feldern seiner Eltern arbeiten musste – statt mit Gleichaltrigen Fußball zu spielen. Das war halt so vor einer Generation.

Interesse für die Pflanzen am Feldrand

Und dabei hat sich Rudi Beiser dafür interessiert, was das so am Feldrand wächst, was die Bauern so hartnäckig als Unkraut bekämpften. Und was ebenso hartnäckig wiederkam.
Bald wusste er, was da wächst und dass es mitnichten Unkräuter sind. Sondern Heilkräuter und Wildgemüse, schmackhaft und gesund.
Bald schon stand sein Zimmer voll mit Gläsern, gefüllt mit Kräutern. Und wer ein Wehwehchen hatte, der bekam gerne einen hilfreichen Tee empfohlen.
Das ist so bis heute geblieben – nur, dass es kein Zimmer voller Gläser ist, sondern Felder voller Teepflanzen. Die baut Rudi Beiser in seiner Teemanufaktur La Luna.

Beisers Seminare

Darüber hinaus hat sich Rudi Beiser so viel Wissen über Heilpflanzen erarbeitet, dass er heute Seminare gibt und Bücher schreibt. Mein Heilpflanzengarten ist eins davon: Schön aufgemacht und hoch informativ. Wir finden wunderschöne Bilder von Rudi Beiser, seinem Kräutergarten und seiner Familie. Dazu alles zur Heilkraft in Töpfen und im eigenen Garten. Porträts ausgewählter Heilpflanzen, Verarbeitung, den richtige Erntezeitpunkt (sehr wichtig!), Rezepte für Wellness und Würze. Und dazu einen ausführlichen Serviceteil – wo es welche Pflanzen gibt über Erste Hilfe für die Pflanzen bis zu weiterführender Lektüre.
Als sehr verständlich aufbereitet, sympathisch geschrieben und kurzweilig. Um selbst Lesen und zum Verschenken.

Rudi Beiser, Mein Heilpflanzengarten, Gebundene Ausgabe: 150 Seiten, Ulmer (Eugen) (30. Januar 2012), ISBN 3800176629, EAN 978-3800176625.

Heilpflanzen finden

Bild: pixabay.com/Unsplash

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Eine Hundeschule, wie sie sein sollte: Informativ und flott geschrieben. Für alle, deren Hunde im Flegelalter sind. Damit es wieder Spaß macht, einen Hund zu besitzen …

Spaß mit Hunden

Mit Hunden können wir viel Spaß haben. Aber längst ist klar: Ohne eine gewisse Erziehungsarbeit wird das Zusammenleben auch mit einem Hund nichts. Wir wollen ja schließlich nicht zu den Zeitgenossen gehören, die ein gestörter Vierbeiner an der Leine hinter sich herzieht. Das ist immerhin soweit ein Glück, dass der Macho auf vier Pfoten nicht auch noch frei herumläuft.
So haben sich also bei den meisten Hundebesitzern Hundeschulen für ihre Vierbeiner durchgesetzt. Viele fangen schon mit dem Training an, kaum ist ihr Welpe in der Familie angekommen. Und das ist auch gut so.

Kommandos für Hunde klappen

Und wie gut das klappt: Bald sind die Kommandos „Fuß“, Sitz“, und „Platz“ überhaupt kein Thema mehr. Und auch die wichtigste Übung, die Abrufbarkeit, klappt famos.
Große Freude beim Hundebesitzer – und einigermaßen Unverständnis, dass sich manche so schwer mit ihrer Fellnase tun.
Doch wehe, wen ich auf das Ende sehe – zumindest das Ende des Welpenzeit. Denn darauf folgt wie bei jedem Heranwachsenden die Pubertät. Und plötzlich kennt Bello weder „Sitz“ noch „Platz“ – und abrufen lässt er sich gleich gar nicht mehr.
Was da hilft? Geduld, Beharrlichkeit und die richtigen Kniffe.

Genieße das Abenteuer Familie!

Richtige Kniffe gegen pubertierende Hunde

Die lernen Hundebesitzer natürlich in einer guten Hundeschule. Aber es ist kein Nachteil, wenn Frauchen und Herrchen Bescheid wissen und gleich reagieren können.
Und da hilft das Buch von Petra Krivy und Angelika Lanzerath ganz famos. Die beiden schildern konfliktreiche Situationen – und wie man damit fertig wird.
Das ist hilfreich. Und jeder kann sich seine ganz persönliche Handhabe zusammenstellen, um mit dem renitenten vierbeinigen Familienmitglied fertig zu werden.

Petra Krivy, Angelika Lanzerath: Mein Hund im Flegelalter (Die Hundeschule), ISBN: 3275018108, Preis: 9.95 EUR.
Versuch’s mal mit Erziehung

Auslaufmodell Mann

Bild: pixabay.com/Petra

Schlechte Karten für den Mann. Wenn es nach Lionel Tiger geht, Anthropologe an der Rutgers Universty (New Jersey, USA), ist der „erste Fehler“ der Evolution, vulgo Mann genannt, ziemlich am Ende. Ist er das?

Zeichen des Niedergangs

Überall Zeichen für den Niedergangder männlichen Herrschaft. Der Feminismus hat nicht nur die Frauen befreit, er bringt sie auch langsam und unaufhaltsam in die Führungspositionen unserer Gesellschaften.

Der Mann taugt nichts
. Klar, er ist ja auch das Auslaufmodell Mann

Mehr noch: Der Mann ist mittlerweile weder als Erzeuger, noch als Ernährer oder Vater wichtig. Was bleibt also? Nichts, das Ende des Mannes ist nahe. Nun ist das mit amerikanischen Sachbüchern so eine Sache. Sie sind oft derart überspitzt, dass ihre Thesen uns schwindelig machen. Sie übertreiben, um am Markt abzuräumen. Aber sie schütten das Kind mit dem Bad aus, ihrer wahrer Kern wird dabei leicht übersehen.

Sind Frauen in einer Vormachtstellung?

Erstens ist zweifelhaft, ob sich überall künstliche Befruchtung und das Modell Alleinerziehende durchsetzen wird. Es wird immer Frauen geben, die im Mann weder den den Feind, noch den Trottel sehen – sondern, wenigstens zeitweilig, den Partner. Zweitens gelten Tigers Thesen vielleicht ansatzweise für Amerika. Schon in Europa sieht das anders aus. Von einer sich abzeichnenden Vormachtstellung der Frau sind wir meilenweit entfernt. Frauen in Führungspositionen sind immer noch selten. Und was unternimmt unsere Gesellschaft, um Alleinerziehenden eine halbwegs gut bezahlte Arbeit zu ermöglichen? Wenig bis gar nichts. Eine Gesellschaft (und nicht nur eine Regierung), die es als Errungenschaft feiert, wenn sie Hartz-IV-Empfängern fünf Euro um Monat mehr zuschustern will (nach jahrelange Stillstand), ist für jedes soziologische Zukunftmodell noch lange nicht reif genug.



Spinnen wir Tigers Faden einmal weiter mit dem Auslaufmodell Mann

Und was müssen wir da über Gesellschaften in Asien oder Afrika sagen? Da wird noch viel Zeit vergehen, ehe der Mann dort abdankt.
Spinnen wir andererseits Tigers Faden einmal weiter – weinen wir wirklich der mörderischen Herrschaft des Mannes eine Träne nach? Ist die Welt nicht in einem erbärmlichen Zustand – wegen des Mannes? Wenn es denn so wäre, dass die Frauen die Herrschaft an sich reißen – sollen sie doch. Schlechter als die Männer werden sie auch nicht wirtschaften. Im Gegenteil. Wenn der Mann seine Vormachtstellung verliert, schreckt mich das keineswegs.


Lionel Tiger, Auslaufmodell Mann, Die neuen Rollen von Frau und Mann in der modernen Gesellschaft, Deuticke Verlag, Wien, 404 Seiten, ISBN-10 3216305201, ISBN-13 978-3216305206

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Wie man mit Dienstleistung Kunden bindet, das zeigt  Gerhard J. Pleil in seinem Buch Überlebensfaktor Dienstleistung.

Hardware – ohne Gewinn?

Die Gewinnmargen aus dem Verkauf von Hardware sinken dramatisch. Geld ist damit fast keines mehr zu verdienen. Gegen die Billigcomputer von ALDI kommen viele Fachhändler nicht an. Ist das Ende des Fachhandels in Sicht? Etliche wird es erwischen, meint Pleil. Aber er macht Mut: Das Zauberwort heißt Dienstleistung. So überlebt der Fachhandel auch stürmische Zeiten. Eine traurige Tatsache aber ist, dass immer noch ein Drittel der Händler keine Konsequenzen aus dem Preisverfall der Hardware gezogen haben.

Computer: ALDI-Kunden auf Schnäppchenfang

Natürlich gibt es die ALDI-Kunden, die schon am Abend zuvor mit dem Schlafsack vor der Ladentüre übernachten – nur, um das neuste Computer-Schnäppchen zu ergattern. Was aber, wenn das tolle Teil kaputt geht? Oder wenn Lösungen gefragt sind? Hier schlägt die Stunde des Fachhandels. Der IT-Fachhandel löst die Probleme seiner Kunden mit Technologie. 80 Prozent der Kunden sehen die Dienstleistung eines Händlers als kaufentscheidend oder sehr wichtig an. Pleil: „Kunden erwarten komplette  Lösungen, wobei leistungsfähige Hardwareprodukte als selbstverständlich angesehen werden.“

Mit Dienstleistung Kompetenz zeigen

Wenn sich schon die Hardware kaum mehr unterscheidet: Der Fachhändler signalisiert mit entsprechender Dienstleistung IT-Kompetenz. Komplettlösungen (also Beratung und Dienstleistung) heben den Fachhändler sehr wohl aus der Zahl der Anbieter heraus. Dienstleistung schafft zufriedene Kunden, die beim Händler bleiben. Und zufriedene Kunden sind die beste Werbung, um neue Kunden zu gewinnen.

Händler und Kunden müssen umdenken

So weit so gut – nun haben viele Fachhändler aber das Problem, ein Großteil ihrer Dienstleistung bisher als kostenlose Dreingabe zur Hardware angeboten zu haben. Das war völlig in Ordnung, als die Gewinnmargen noch stimmten – heute müssen Händler und Kunden umdenken. Dienstleistung ist ein eigenständiges Gut, das wichtigste Produkt des Händlers. Der Kunde muss dafür bezahlen. Die Schwierigkeit ist, dem Kunden zu vermitteln, warum er für die Dienstleistung plötzlich Geld auf de Tisch legen soll. Doch langfristig profitiert auch er von qualifizierten Partnern – das gilt es zu vermitteln.

Erfolgreiche Pressearbeit

Händler überzeugen die Kunden

Pleil zeigt Argumente und Wege auf, wie Händler den Kunden überzeugen. Er nennt sogar konkrete Preise für Dienstleistungen. Und er plädiert für ein Dienstleistungs-Konzept im Hause, für eine Dienstleistungs-Manager, für ständige Innovation auf diesem Gebiet. Wenn das Konzept stimmt, wenn Dienstleistung nicht nur reiner PR-Gag ist, wenn die neue Kundenorientierung von oben nach unten gelebt wird – dann stimmt der Kurs in die Zukunft. Denn die Händler ohne Dienstleistung und diejenigen, die immer noch Dienstleistung verschenken, werden nicht am Markt überleben, prognostiziert der Unternehmensberater.
Pleil hat mit „Überlebensfaktor Dienstleistung“ ein verständliches Buch für Praktiker geschrieben; eine Fundgrube für den IT-Fachhändler.

Gerhard J. Pleil, Überlebensfaktor Dienstleistung, Erfolgreiche Vermarktung von Consulting-, Service- und Supportleistungen, CW-Edition im  Computerwoche Verlag, München, 194 Seiten, ISBN-10: 3930377667, ISBN-13: 978-3930377664.


Hessischer Fernradweg, Rhein-Main-Kinzig

Bild: Clker.com

Mit dem Rad durch Hessen, und das auf den historischen Spuren des Spätlesereiters – das hat seinen ganz eigenen Reiz.

2000 Kilometer mit dem Rad

2000 Kilometer Radweg gibt es in Hessen. Die Tour auf den Spuren von Karl, dem Spätlesereiter, ist eine der interessantesten. Sie führt von Rüdesheim nach Tann in der Rhön. Die Landschaft schön, die Route geschichtsträchtig. Und die Geschichte geht so: Lange Zeit ritt einmal im Jahr der Bote von Rüdesheim nach Fulda. Und zurück. In Fulda residierte auch damals der Bischof, dem ausgedehnte Rüdesheimer Weinlagen gehörten; wie die ums Kloster Johannisberg herum.

Ohne Erlaubnis gab es keine Weinlese

Ohne das Plazet des geistlichen Herrn durfte niemand mit der Weinlese beginnen. So war das damals. Auch im Jahr 1775 ritt ein Bote los – besagter Karl. Die Rüdesheimer sahen ihn im Morgengrauen verschwinden; und dann hörten und sahen sie nichts mehr von ihm. Endlich kam er mit der Leseerlaubnis zurück. Er hatte 14 Tage länger gebraucht als sonst, um sie abzuholen.

Die Spätlese erfunden

Niemand weiß, was auf seinem Ritt vorgefallen ist. Hatte er ein Techtelmechtel mit einem schönen Mädchen? Fiel er unter die Räuber und befreite sich erst nach zwei Wochen? Karl schwieg sich aus. Die Lesezeit aber war vorüber. Die Trauben an den Weinstöcken sahen gar nicht mehr gut aus. Weil aber die Rüdesheimer nun mal die Erlaubnis vom Bischof hatten, lasen sie die Trauben und kelterten sie.
Und siehe da – der Wein schmeckte vorzüglich. Ganz zufällig haben sie also im Jahr 1775 die Spätlese erfunden; und das nur, weil Karl so spät kam. Das ist die Anekdote von Karl, dem Spätlesereiter und seiner Route.

Den Routen Namen geben

Die Route ist eine der hessischen Femradwege, die der damalig zuständige Minister Lothar Klemm Stück für Stück umbenennen wollte. Weg von den Abstrakten Buchstaben-Zahlen-Kombinationen hin zu lebendigen Namen.
Über die Route des Spätlesereiters (240 Kilometer lang) gibt es ein Büchlein. Mit Spiralbindung, was gut auf den Kartenhalter des Fahrrads passt.
Es zerlegt  die Route in fünf Abschnitte. Und erklärt so einiges – die komplette und sehr detaillierte Wegbeschreibung, nützliche Adressen wie Fremdenverkehrsbüros, Hotels, Restaurants, Sehenswürdigkeiten, Fahrradläden. Der Band ist übersichtlich und grafisch interessant gestaltet. Alles in allem ein gelungenes Werk, das Lust aufs Radwandem in Hessen macht.

Hessischer Fernradweg, Rhein-Main-Kinzig, Auf den Spuren des?Spätlesereiters, VUD Verlag, 92 Seiten, 9,90 Euro, ISBN-10: 3923719493, ISBN-13: 978-3923719495.

Irma Ondra, Die Launen der Reichen

Haushälterin

Bild: Pixabay.com/PublicDomainPictures

Die Reichen und Promis schützen ihre Sphären gerne vor den Niederungen der Normalsterblichen. Doch auch in der feinen Gesellschaft wird nur mit Wasser gekocht. 
Und da man natürlich nicht selbst kocht, stellt man dafür – und für vieles andere – Personal ein. Zum Beispiel Haushälterinnen wie Irma Ondra. 

Wie leben die Reichen?

Wie wird gelebt hinter den hohen Villenzäunen? Sind die Reichen auch reich an Glück und Herzlichkeit? Irma Ondra erhält tiefe Einblicke, bisweilen schmerzliche, oft kann sie nur staunen. Sie, die selber in Verhältnissen aufwuchs, in der Sauberkeit und Anstand das Wichtigste waren – weil man sonst nichts vorzuweisen hatte. Statt sich unterkriegen zu lassen, hat sie ein Buch geschrieben über ihre Erlebnisse als Hausangestellte bei denen „da oben“. Über eine Welt, in der die Menschlichkeit nicht immer auf der Höhe des Vermögens ist. Mit bissiger Ironie schildert sie die denkwürdigen Launen der Reichen und ihre eigene Odyssee durch die Villen der schicken Münchner Vororte, bis sie mit 54 Jahren die Stelle ihrer Träume findet.

Reiche sind langweilig

Das Haus am Eaton Place oder Downton Abbey: 2 englische TV-Serien, die ich mit großem Vergnügen gesehen habe. Oben wohnen die Reichen und Schönen, verwöhnt bis zum Gehtnichtmehr, gelangweilt und kapriziös. Unten leben und wirken die Dienstboten, stets um das Wohlbefinden der Herrschaften bemüht, mit kärglicher Freizeit und Lohn. Da gehört schon ein guter Magen dazu, sich so was anzutun. Die Autorin hat sich das angetan nachdem sie eine Lehre abgebrochen hatte und sie die darauffolgende Tätigkeit in einer Behindertenwerkstätte ausbrannte. So ging sie zu den Herrschaften in den Dienst. Und erlebte zum Teil ihr blaues Wunder, wie einerseits das Geld mit beiden Händen aus dem Fenster geworfen wurde, andererseits eine Bitte um Gehaltserhöhung mit Entlassung quittiert wurde.

Keine Anerkennung für die Arbeit

Persönliche Anerkennung will jeder für seine Arbeit bekommen, als Haushälterin kriegt man die aber eher selten. Denn alles ist viel zu selbstverständlich, die harte Tätigkeit des Putzens, der Gartenpflege und ähnlicher Geschäfte wird von jenen, die solche Mühsal nie bewältigen müssen, selten honoriert. Diese Autobiographie beschäftigt sich mit den Höhen und Tiefen im Leben einer Frau, die sich dafür entschieden hat, der jeweiligen „Herrschaft“ das Bett zu richten und den Dreck wegzuräumen.

Ich werde keine Haushälterin

Spätestens nach Lektüre dieses Buches, das zwar nie unter die Gürtellinie geht, weil die Autorin ihre Ex-Arbeitgeber nicht in die Pfanne haut, weiß ich genau: Haushälterin werde ich gewiss nicht werden. Das war lehrreich für mich. Am Rande erwähnt sei noch, dass es das Buch jetzt auch als eBook von BOD gibt, zu einem heftigen Preis, über den man nur den Kopf schütteln kann. Wäre ich die Autorin, würde ich das dringend ändern!

 Elsa Rieger 

 Irma Ondra, Die Launen der Reichen, Taschenbuch: 228 Seiten, Verlag: Books on Demand; Auflage: 1 (14. Dezember 2011),  ISBN-13: 978-3844871401, EUR 14,90  

 

Krieg

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In seinem Buch über Afghanistan, das Tom Koenigs als Leiter der zivilen UN-Mission besucht, schreibt Tom Koenigs ungeschminkt über Afghanistan.

Mit Panzern & Granaten Afghanistan befrieden?

Mit Panzern und Bomben ein Land befrieden? Mit Kartäschen Vernunft und westliche Diplomatie einbleuen? Wenn das so einfach wäre. Ich habe da meine Zweifel. Sonst müssten Ziehten und Hindenburg als Philosophen der Einsicht verehrt werden und Kant und Hegel als Eroberer.

Afghanistan ist ein gutes Beispiel für die Verlogenheit des Westens. Und gut und gerne auch für die Verlogenheit des Ostens. Erst versuchten die Sowjets, die Taliban zu vernichten (weil sie die Sogwirkung eines islamischen Gottesstaats an den Grenzen ihres Reiches fürchteten. Sie holten sich blutige Nasen.
Dann meinte Mr. Bush, es könnte es besser als die Sowjets und schob den Taliban flugs noch dem ollen Osama als  schwarzen Peter unter.

Wehrhafte Demokratie?

Bei allem Verständnis für die wehrhafte Demokratie: Die Wurzeln des Terrorismus reißt man nicht mit Gewalt heraus. Der erste Schritt wäre, mal über die Folgen des eigenen Handelns als Westen nachzudenken – und ob nicht vielleicht auch darin ein paar Gründe liegen, dass sich andere Kulturkreise gegen den dekadenten american way of life und die kapitalistische Unterjochung der Welt zur Wehr setzen. Womit ich andererseits auch keine terroristische Gewalt gutheißen will, sondern einen differenzierten Blick auf die ganze Terrorismusdebatte empfehle.
Wer einen solchen kritischen Blick auf die Afghanistanpolitik des Westens möchte – und zwar aus erster Hand – der ist mit Tom Koenigs Buch gut beraten.

Grünen-Politiker

Der Grünen-Politiker war 2006 und 2007 Leiter der zivilen UN-Mission in Afghanistan. Und was er zu berichten hat aus einem zerrissenen Land, das lässt uns schnell die westliche Arroganz vergessen. Hier leben doch tatsächlich Menschen; mit ganz eignen Problemen, kulturellen Erfahrungen und Gefühlen.
Koenigs zeigt und Innenansichten eines Landes, das wie kaum ein anderes Tag für Tag zur Freiheit gebombt wird – und das wie kein anderes von der hohen Warte der Selbstgerechtigkeit aus betrachtet wird. Das Buch hilft uns, von diesem Hochsitz des Selbstgerechtigkeit herab zu finden.

Beiser, Rudi: Heilpflanzen finden

Heilpflanzen

pixabay.com/Myriam

Wer alles über Heilpflanzen in kompakter Form lesen will, der ist bei Rudi Beisers Buch genau richtig.

Die große Liebe Heilpflanzen

Rudi Beiser liebt Heilpflanzen. Sie sind seine Leidenschaft, seit er als Jugendlicher auf den Feldern seiner Eltern in Schuttern in der schönen Ortenau arbeitete. Nun, besonders viel Spaß macht ihm die Arbeit auf dem Bauernhof seiner Eltern ja nicht – das hätte uns auch gewundert. Aber Rudi Beiser hat als Jugendlicher, vor über 35 Jahren, seine Leidenschaft für Heilpflanzen entdeckt. Und das wundert uns eigentlich auch.

Heilpflanzen als ungewöhnliches Hobby

Denn es war ein ungewöhnliches Hobby. Und ungewöhnlich war auch, dass der junge Mann sein Jugendzimmer über und über mit Dosen voller Heilkräuter stehen hatte, aus denen er seinen Bekannten und Freunden etwas spendierte, wenn sie erkältet waren oder sonstige Beschwerden hatten.
Die Leidenschaft ist bis heute geblieben. Rudi Beiser hat sich die La-Luna-Kräutermanufaktur auf dem elterlichen Grund aufgebaut. Dort baut er Tees an, die er versendet. Und er hält Vorträge und Seminare und schreibt Bücher.

Rudi Beiser teilt sein Kräuter-Wissen

Sein Wissen ist mittlerweile so profund, wie er sagt, dass es für ihn nichts Neues in der Welt der heimischen Tees und der Heilpflanzen gibt.
Aber vieles ist anderen Menschen noch unbekannt – etwa, welche Pflanzen zu welchem Zeitpunkt geerntet werden sollen. Oder, wie Heilpflanzen zu finden sind. Und woran man sie erkennt und wie man sie zubereitet. Auch die Frage, wogegen oder wofür sie wirken, ist von entscheidender Bedeutung.

Rudi Beiser gibt genaue Anleitungen

Rudi Beiser hat sein Wissen in seinem neusten Büchlein wiedergegeben. Es ist schön übersichtlich mit ganz vielen Abbildungen. Dort erfährt auch der Laie, was es zum Sammeln braucht, wo er sammeln darf und soll. Es gibt sogar eine Schritt-für-Schritt-Einführung in das richtige Bestimmen von Pflanzen – worauf der Sammler achten muss. Mit vielen Bildern, damit auch nichts schief gehen kann.
Auch der richtige Erntezeitpunkt wird noch einmal deutlich behandelt.

Die Porträts der Pflanzen

Den größten Teil des praktischen Buches nehmen die Porträts der einzelnen Pflanzen ein – mit ausführlicher Beschreibung, Rezepten und sonstig Wissenswertem.
Außerdem finden die interessierten Leser alles zur Zubereitung von Tees und Tinkturen – und viele gute Tipps aus der grünen Hausapotheke. Das Büchlein bietet also ein Rundherum-Paket, um loszugehen und Heilpflanzen zu finden und sich davon schöne Tees oder Tinkturen zu bereiten. Wie praktisch!
Die besten Dinge schenkt uns die Natur kostenlos – wir müssen die Geschenke nur annehmen. Das Buch hilft uns dabei.

Rudi Beiser, Heilpflanzen finden!, broschiert, 126 Seiten, Verlag Eugen Ulmer, ISBN-10: 380017734X, ISBN-13: 978-3800177349, 9,90 Euro.

Heilpflanzen finden

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