Schreibschule: Vorfahrt für Fakten

Bild: Fotolia_8770792_L

Sauber recherchierte Fakten sind ein journalistisches Muss. Ganz nebenbei verhindern sie auch Wertungen.

Schreibtipps

Wenn wir eine Gleichung aufmachen würden über den Zusammenhang von Fakten und Wertungen – dann wäre uns schnell klar: Wer seine Fakten gut durchrecherchiert und sie seinen Lesern präsentiert, der braucht gar nicht erst mutmaßen und zu munkeln. Die Fakten sprechen für sich, Wertungen sind überflüssig. Die fakten sollten sie demnac auch nüchtern, sachlich und ohne wertungen (Adjektive) bringen.
Der Journalist kennt den Begriff einer „totrecherchierten“ Geschichte – meist sind das dann Fakten, die eine ursprüngliche Vermutung oder ein Gerücht „getötet“ haben. Wie gut, dass nachgefragt wurde.
Ich behaupte dennoch: Selbst, wenn sich der Anfangsverdacht nicht bestätigte, eine gute Geschichte steckt meist doch dahinter. Und wenn es nur die sei, das Gerücht zu entkräften.

Fakten schaffen Klarheit

Wertungen, auch unbewusste, vermeiden Sie also, indem Sie sich an die Fakten halten. Die müssen stimmen, sind sauber recherchiert und von allen Seiten überprüft. Erklären Sie möglichst viel, wenn es sein muss mit Informationen in einem Hintergrund-Kasten.
 Fairness ist übrigens ein ehrwürdiges journalistisches Prinzip, auch, wenn es manche überraschen mag. Der Pressearbeiter lässt sich gerne und öffentlich in die Karten schauen und blufft nicht.

Mehr Informationen über ein erfolgreiches Schreiben von Pressemitteilungen:
Klaus Krüger, Das Geheimnis erfolgreicher Pressearbeit, Kindle Edition, ASIN: B005E0C6U8, ISBN: 978-3-8442-0678-4

Direktlink: Geheimnis erfolgreicher Pressearbeit

 

Abonniere die Mopspost
Hier gibt es gratis Spannendes. Und ein eBook dazu.

Bruder Lustig

Bruder Lustig ist Journalist und Autor. Am liebsten schreibt er spinnerte Geschichten für kleine und große Kindsköpfe – früher Kinderbücher und Märchen, heute Schnurren und Satiren ….

Kommentar verfassen