Marketing für Autoren: Bloggen

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Bild: pixabay.com/Gerd Altmann

Du bist Autorin/Autor? Dann solltest du bloggen. Es gibt nichts Besseres, um deine Leser an dich zu binden …

Manche Autoren sind tatsächlich Blog-Muffel und setzen lieber auf ihre statischen Webseiten (wenn überhaupt). Da müssen sie weniger im Internet schreiben – und präsentieren sich und ihre Werke mit weniger Aufwand.

Wohl aber auch mit weniger Zuspruch – denn das Bloggen ist zwar zeitintensiver, lohnt sich aber. Wobei ich gleich warnen will: Auch beim Bloggen bohrst du dicke Bretter. Bis ein Besucher deiner Webseite/deines Blogs, ist ein langer Prozess notwendig.Die Konversionsraten gehen liegen meist knapp über  einer schwarzen 0. Das bedeutet: 0,1 Prozent deiner Besucher kauft auch dein Buch. Vielleicht sind es mal – in einem guten Monat– 5 Prozent.

Bloggen bringt Vorteile

Das ist alles nicht sehr viel, und lässt manche Autoren Abstand halten vom Internet. Das ist soweit in Ordnung bei bekannten und etablierten Großschriftstellern, die auf den Seiten ihrer Verlag mit kurzer Bio zu Wort kommen, und deren Bücher dort auch vorgestellt werden. Doch, wer gehört schon zu den Großschriftstellern? Und selbst für die ist bloggen kein Nachteil.

Was sind nun die Vorteile?

Suchmaschinen lieben Blogs – weil sie im Regelfall viel aktuellen Inhalt bieten. Das bedeutet aber im Umkehrschluss: Wenn du nicht mindestens zweimal in der Woche einen aktuellen Post schreibst, der spannend für deine Leser ist, dann lass es lieber. Statische Webseiten sind auch ganz schön. Der Inhalt muss einzigartig sein. Gib dir Mühe!

Vorteil 2: Im Blog kannst du immer sehr aktuell deine Arbeit als Schriftsteller begleiten. Egal, ob du dich mit deiner momentanen Geschichte und den Schwierigkeiten befasst; ob du Personen vorstellst, die in deinem aktuellen Roman eine Rolle spielen; oder ob du von deinen Lesereisen berichtest – deine Leser werden das mit Hochgenuss lesen. Manche Kolleginnen und Kollegen führen auch fiktive Interviews mit ihren Roman-Figuren (machen sie eh beim Erstellen der Biografie) – und veröffentlichen sie auf ihrem Blog. Ein durchaus witziger und kurzweiliger Lesespaß.

Lebendiges Band zum Leser

Damit schaffst du ein lebendiges Band zu ihnen – und schaffst es sicher so viel besser, Menschen zum Kaufen eines Buches zu bewegen. Sie lernen dich erst einmal kennen und schätzen – und sind dann auch auf deine Werke neugierig.

Wenn du also dein Web-Tagebuch geschickt einsetzt, also charmant, witzig und geistreich schreibst, dann ist das die beste Werbung für dich.

Du solltest allerdings darauf achten, dass Rechtschreibung und Grammatik stimmen. Ein bisschen Verlust ist beim online Schreiben ja immer – aber allzu kreativ sollten deine Posts nicht sein. Sonst geht der Schuss nach hinten los.

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Extratipp: Tolle Kinderbücher schreiben!

 

 

Bruder Lustig

Bruder Lustig ist Journalist und Autor. Am liebsten schreibt er spinnerte Geschichten für kleine und große Kindsköpfe – früher Kinderbücher und Märchen, heute Schnurren und Satiren ….

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