Krüger-Lesung in der Kneipe

Klaus Krüger liest im Offenburger Dubliner.
Foto: Ulrich Marx

In der Kneipe lesen? Bei ganz normalem Betrieb? Tür auf, erstaunte Gesichter, Tür zu – gar nicht so einfach das alles. Aber Krüger hat es genossen. Und vielleicht ein oder zwei Kneipengänger auch. 

Nun, es war ein Experiment. Klaus Krüger hatte sich in den Kopf gesetzt, unbedingt mal in einer Kneipe bei laufendem Betrieb zu lesen. Die Türe ging auf und zu, Leute kamen herein und staunten. Und quatschten. Krüger saß zwar in einer lauschigen Nische und hatte ein Headset und einen Lautsprecher zur Verfügung; selbst die Musik war aus. Aber es war halt doch ein Stimmengewirr und ziemlich viel Leben in der Bude.

Spannendes Lese-Experiment

Die zwei Hände voll Zuhörer, die ihm lauschten, bekamen jedoch Amüsantes zu hören – aus seinen Märchenbüchern. Und vor allem von Jeremias Blaumilchs Büchlein Die Blechschmitts – Abenteuer Familie. Sie mussten sogar hin und wieder ein wenig schmunzeln; unwillkürlich.

Und wie fand Krüger das Experiment? „Spannend. Aber jetzt schreibe ich erst einmal ein bisschen fürs Theater. Da dürfe sich andere Leute auf der Bühne abkaspern. Und ich kann zusehen“, sagt der Autor schmunzelnd.

 

Bruder Lustig

Bruder Lustig ist Journalist und Autor. Am liebsten schreibt er spinnerte Geschichten für kleine und große Kindsköpfe – früher Kinderbücher und Märchen, heute Schnurren und Satiren ....

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