David Gilmour, Unser allerbestes Jahr

Bild: Clker.com/Freepics

Eltern haben es bekanntlich nicht immer leicht.

Welche Reaktion ist die beste auf die Entscheidung des Sohnes, dass er nicht mehr zur Schule gehen möchte?

David Gilmour erzählt in diesem Roman eine sehr persönliche, wahre Geschichte.
Er beschreibt die Gefühlslage der Eltern, die begründeten Ängste und Sorgen um die Zukunft des Juniors.

 

Mut zu etwas Neuem

David, der Vater des Teenagers, trifft eine Entscheidung, die polarisiert: Er erlaubt Jesse, aus der Schule auszusteigen.
Eine ungewöhnliche Idee.
„Was ist, wenn ich auf Kosten meines Sohnes cool bin und ihm erlaube, sein Leben zu ruinieren?“  ist einer der nachvollziehbaren Gedanken, die David nachts mitunter überfallen.
Dennoch möchte er seinem Sohn Zeit geben, zu sich zu finden, herauszufinden, was er in seinem Leben machen möchte.
Fortan treffen sich Vater und Sohn regelmäßig, um miteinander Filme anzusehen und genau zu analysieren.

Dass der unkonventionelle Versuch in diesem Buch glücklich endet, sollte man nicht für alle Experimente dieser Art voraussetzen – dennoch sehr schön beschrieben und absolut lesenswert.

Maria Bernadette Kaufmann

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Bruder Lustig

Bruder Lustig ist Journalist und Autor. Am liebsten schreibt er spinnerte Geschichten für kleine und große Kindsköpfe – früher Kinderbücher und Märchen, heute Schnurren und Satiren ....

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