Buchvorstellung – Holly Lavender, Der Mops an sich~ Ja nee, is‘ klar!

Ja nee, is' klarDer Mops – ein Phänomen: „Ich habe nie die Absicht gehegt, einen Mops mein Eigen zu nennen, noch hätte ich gedacht, dass ein Mops mein Leben bereichern würde, und sicher nicht mein Schreiben. So kann man sich irren!“ Holly Lavender. Der Mops an sich ist und bleibt ein Phänomen. Und führt bisweilen auf Wege, die bislang verborgen schienen. So verwundert es nicht, wenn Holly Lavender im letzten Kapitel sagt: „Viele Wege führen zum Mops, keiner an ihm vorbei.“

Unterhaltung steht nicht automatisch im Widerspruch zur Präsenz von gewissem Niveau. Eine Prise Wortwitz, gerne auch doppeldeutig, ein wenig schräge Logik, norddeutsch trockener Humor, und schon ist die nächste, amüsant ironische Lektüre verfügbar – ( nicht nur) für Mopsbesitzer und solche, die es werden wollen. Oder müssen.

Schein und Sein

In „Der Mops an sich~ Ja nee, is‘ klar!“ tänzeln Mops und Mensch auf dem schmalen Grat zwischen Schein und Sein, wo sich im Offensichtlichen Verborgenes und die wahre Liebe zum Mops zeigt. 13 intelligent wie pointierte Geschichten schildern erneut die Fülle der Illusion um die Lebenswirklichkeit mit einem Mops, eloquent logisch und besser als angedacht. Eine märchenhafte Erzählung reiht sich ebenso skurril wie tierpsychologisch wertvoll ein.

Ein köstlicher Ratgeber der dem  fulminanten Debüt „Der Mops an sich – So sieht das aus!“ in nichts nachsteht. Ganz im Gegenteil!

Holly Lavender ist das empathische Alter Ego einer vielseitigen Persönlichkeit, die als Tierpsychologin über Jahre eine Besuchspraxis führte und erfolgreich Vorträge rund um das Thema Hund hielt. Seit 2012 stellt unerwartet ein Geschenk ihr gewohntes Nordseeinsel-Leben auf den Kopf: Ein Mops beflügelt sie und ihre Schreibmuse um Holly den Weg aus dem Schattendasein ins Licht zu ebnen. Holly Lavender zeigte sich der Mutter von drei erwachsenen Kindern erstmals 2009 beim Texten skurriler Märchen, belletristischer Kurzgeschichten und Erzählungen.

Bruder Lustig

Bruder Lustig ist Journalist und Autor. Am liebsten schreibt er spinnerte Geschichten für kleine und große Kindsköpfe – früher Kinderbücher und Märchen, heute Schnurren und Satiren ....

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