Barfoed, Erik, August und die Welt dahinter

Bild: pixabay.com/Gerd Altmann

Erik Barfoed hat ein wunderbares Kinderbuch geschrieben – über das Land des Vergessens; und der verlorenen Dinge. Also die Welt dahinter.

Magisches Kinderbuch

Manche Kinderbücher eignen sich für jedes Alter. Einige auch für zwei spezielle Lebensabschnitte. August und die Welt dahinter ist so eines – vorgeblich ein Kinderbuch, könnte es auch für ältere Herrschaften geeignet sein. Denn es geht ums verschwinden; vor allem um die ganzen verschwundenen Gegenstände, die uns das Leben lang plagen. Vor allem aber in unserer Kindheit; und im Alter.

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August und Omar im Reich des Fortherrschers

In Barfoeds Geschichte gibt es einen Schuldigen für das Verschwinden und den ganzen Schlamassel: der Fortherrscher. Der herrscht nämlich über alle Dinge, die fort sind; und sorgt dafür, dass immer mehr Dinge verschwinden und unter seine Herrschaft geraten. Dazu gehört unter anderem auch Theodor-Menander, der Freund von August und Omar. Der ist eines Tages aus der Kindertagesstätte mit angeschlossener Schule verschwunden. Die beiden Freunde lasen sich auch ins Reich des Fortherrschers entführen, in die Welt dahinter, um Theodor-Menander zu befreien.

Schreckliche Feinde in der Welt dahinter

Da müssen sie aber so schreckliche Feinde wie bissige Kommoden und gefährliche Dosenritter kämpfen.
Ein herrliches Buch, voll wilder, ungebändigter Fantasie. Zumindest Kinder werden sich gerne darauf einlassen; bei unseren Senioren habe ich da einige Zweifel.

Erik Barfoed, August und die Welt dahinter, ISBN 978-3596852338

Bruder Lustig

Bruder Lustig ist Journalist und Autor. Am liebsten schreibt er spinnerte Geschichten für kleine und große Kindsköpfe – früher Kinderbücher und Märchen, heute Schnurren und Satiren ....

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