Fantasy: Anke Höhl-Kayser, Ronar, Drei Ähren

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Bild: pixabay.com/AJRMK

Mit dem Buch Drei Ähren ist die Ronar-Trilogie an ihr Ende gekommen. Das dritte Buch hält Überraschendes für uns bereit.

Eigentlich könnte alles gut sein. Ronar, der einst verspottete Junge, lebt geachtet im Volk der Elthen. Aber jeder kann nur so lange friedlich leben, solange es nicht jemanden gibt, der ihm das Leben zur Hölle macht. Und den gibt es – dem mächtigen Zauberer passt die ganze Entwicklung gar nicht. Der hat unglücklicherweise zudem die Macht, die Zeit zurückzudrehen. Und das tut er. Das Reich der Elthen löst sich in Nichts auf, Ronar findet sich am Anfang der Geschichte wieder.

Ronar lebt mit 15 Jahren noch immer bei der Familie des Schmieds und ist wieder der verspottete Einzelgänger; die Elthen hausen unfrei und sind zum Fällen der von ihnen so geschätzten Bäume gezwungen.

Bitter für Ronar

Eine bittere Entwicklung. Das Finale der Trilogie stellt Ronar vor die bisher schwersten Aufgaben. Er ist, ohne Zauberkräfte und Erinnerung an sein wahres Ich, ganz auf sich zurückgeworfen; und hat – anscheinend – die Segnungen und Errungenschaften aus den bisherigen Abenteuern verloren. Es muss ihm gelingen, seine magischen Fähigkeiten zurückzugewinnen, um sich und seinen Freunden zu helfen.

Anke Höhl-Kayser hat sich im Laufe der Trilogie in eine sichere Meisterschaft hineingeschrieben; und sie spielt gekonnt mit den Ingredienzien der Fantasy-Literatur. Dass sie im dritten Band alles wieder auf Null setzt, ist mutig; und verlangt ihr als Autorin noch einmal alles ab.

Sie meistert die Klippen der Erzählung allerdings genauso wie Ronar seine Abenteuer besteht. Lesetipp!

Bruder Lustig

Bruder Lustig ist Journalist und Autor. Am liebsten schreibt er spinnerte Geschichten für kleine und große Kindsköpfe – früher Kinderbücher und Märchen, heute Schnurren und Satiren ....

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